Katechon
In seinem letzten Buch Petrolio hat Pasolini bittere und satirische Bilder entworfen, voll Trauer über die Zerstörung einer vertrauten Welt, voll Wut über den heraufkommenden hedonistischen Konsumismus. Diese Wut hat auch nach 40 Jahren nichts von ihrer Kraft zur rückhaltlosen Provokation und ihrer Modernität verloren. Der Stolz des Proletariats verlöre sich in der Konsumgesellschaft klagte Pasolini, der sich damit in eine Reihe der Klagenden einreihte, die von Adorno bis hin zur neuen Rechten reicht (1). […]